Wie die Raumstation niemals mit Sauerstoff ausgeht - Alvaro Romero-Calvo und Theo St Francis
Die Internationale Raumstation erzeugt atmungsaktiven Sauerstoff durch Elektrolyse, bei der gereinigtes Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten wird, um die Besatzung mit einem täglichen Bedarf von etwa 0,8 Kilogramm Sauerstoff zu versorgen. Aktuelle Systeme nutzen mechanische Pumpen und Abscheider, um Gasblasen in der Mikrogravitation zu entfernen, was wartungsintensive Komponenten schafft, die bei Langzeitmissionen Ausfallrisiken bergen. Forscher entwickeln derzeit die Magneto-Hydrodynamische Sauerstoffgenerierungseinheit (MOGA), ein Gerät, das die Lorentzkraft nutzt, um Gase ohne bewegliche Teile zu trennen, was den Wartungsaufwand für zukünftige Mars-Expeditionen potenziell reduziert. Dieser Übergang von Drucktanks zu geschlossenen Wasserrückführungssystemen ermöglicht eine kontinuierliche Besiedlung seit über 25 Jahren und adressiert die logistische Unmöglichkeit, tausende Kilogramm Sauerstoff in den Orbit zu transportieren.
Kleine Rote Punkte – Sechs Symbole
Eine kürzlich durchgeführte Studie liefert erstmals eine direkte Massenbestimmung eines Schwarzen Lochs, das lediglich 700 Millionen Jahre nach dem Urknall existierte, und löst damit ein vier Jahre lang bestehendes Rätsel um die von der James Webb Space Telescope beobachteten 'Kleinen Roten Punkte'. Diese kompakten, hyperleuchtenden Objekte, die in frühen Aufnahmen des JWST als einzelne Pixel erscheinen, stellen bestehende Modelle infrage, da sie trotz breiter Wasserstoffemissionslinien, die auf eine schnelle Gasrotation hindeuten, die erwarteten Röntgenemissionen vermissen lassen. Der Durchbruch gelang durch ein gravitativ gelinstes Objekt namens QSO1, das durch den Pandora-Cluster vergrößert wurde, sodass Wissenschaftler die Gasgeschwindigkeit über die gesamte Galaxie verfolgen und das Vorhandensein eines supermassereichen Schwarzen Lochs bestätigen konnten, anstatt einer toten Galaxie oder eines exotischen Sternhaufens.